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Die Sangha Leitung



Mariananda - Leitung MARIANANDA - Leitung

Im zweiten Weltkrieg in Berlin- Deutschland geboren und dadurch, dass sie beide Eltern schon früh als Kind verlor, wuchs Mariananda bei den verschiedensten Menschen an den unterschiedlichsten Orten in Deutschland und in den USA auf. Nach dem Studium der Philosophie, Anglistik und Germanistik studierte sie Bildhauerei an der Hochschule der Künste Berlin. Sie zeigte ihre Kunst in verschiedenen Ausstellungen.

Viele Jahre baute sie ehrenamtlich die Drogeneinrichtung Synanon mit auf. Sie kreierte und moderierte eine sehr erfolgreiche TV-Sendung zu Eltern-Kind Beziehung. Sie arbeitete für die Berliner Regierung. Sie lehrte als Professor für Visuelle Kommunikation, studierte Psychologie und machte eine Ausbildung zur Jungianischen Psychoanalytikerin. Sie heiratete 1965, bekam einen geliebten Sohn und zog vier Pflegekinder groß. Eine Scheidung. Heute erlebt sie ein glückliches Großmuttersein mit drei überraschenden Enkelkindern und einer wunderbaren Schwiegertochter.

36 Jahre lehrte sie verschiedenste Gruppen in Deutschland, Spanien, Dänemark, Brasilien, England und der Tschechei das Enneagram, Achtsamkeits-Meditation und Traumarbeit. Nach einem äußerst erfüllten Arbeits- und Liebesleben blieb sie aber immer noch auf der Suche nach Erfüllung, Wahrheit und spirituellem Wachstum. So ließ sie in den 90ziger Jahren schließlich alle konventionellen und traditionellen Arbeits- und Lebenszusammenhänge hinter sich, und begann eine Pilgerreise ohne irgend ein bestimmtes Ziel. Sie wusste damals nur: „es“ muss irgendwo sein und „es“ muss unumstößlich gefunden werden. Was dieses „es“ sein könnte, das wusste sie nicht. Nach vielen Monaten in Fatima in Portugal, die sie in Schweigen und vollkommener Einsamkeit verbrachte, vertieft in kontemplatives Gebet und in Hingabe an das Göttliche, nur manchmal unterbrochen von der Lektüre eines kleinen Bändchen über das Enneagram, begegnete sie einem jungen Reisenden, der ihr drei Bücher über einen Indischen Mann namens S.W. Poonjai, Papaji, schenkte. Und hier fand sie die Antwort auf die lebenslange Suche. Sie kaufte einen Flugschein nach Indien, um bei Poonjai zu sein. Nur wenige Tage später am 6.September 1997, ihrem 56zigsten Geburtstag, erreichte sie die Nachricht, dass Papaji gerade gestorben war. Durch Gnade und durch göttliche Umstände traf sie zwei Jahre später ihre Geliebte Lehrerin Gangaji. Nach einem kurzen Wortwechsel an der Treppe der Meditationshalle, stand der Gedankenstrom unmittelbar vollkommen still, als Gangaji die Halle betrat.

Seitdem vertieft sich ein andauerndes sat-chit-ananda – Sein-Bewusstsein-Seligkeit- mehr und mehr.
Seitdem gibt sie die einfache aber profunde Botschaft und Einladung ihrer Lehrerin weiter:

Deine Treue-verpflichtung von der Hingabe an die Aktivitäten des Verstandes zur Stille Deines wahren
Seins zu lenken. Stop. Sei Stille. Warte und siehe.
Vertiefend gehe zu : Mariananda Letter to Gangaji. The end of story